Online Rezept beantragen – Online Arzt Ratgeber

Das Online-Rezept stellt für zahlreiche Patienten eine echte Erleichterung dar. Der Online Rezept & Online Arzt Ratgeber gibt interessante Einblicke in die wichtigsten Informationen rund um diese Form der Diagnose. Gerade bei der Suche nach einer Online-Klinik gibt es einige Aspekte, die zu beachten sind. 

Nicht immer stellt der Arzt zudem ein Online-Rezept aus. Es ist möglich, dass es zu einer Ablehnung kommt. Patienten sollten daher bei der Anamnese direkt auf die Fragen eingehen, diese umfassend beantworten und die medizinischen Ratschläge entgegenzunehmen.

Was ist eine Online-Arztpraxis?

Wer sich krank fühlt oder ein neues Rezept für seine Medikamente benötigt, der muss normalerweise den Weg zum Arzt wählen. Hier gibt es ein Gespräch oder auch eine Anamnese, weitere Untersuchungen oder ein neues Rezept vorne bei der Sprechstundenhilfe.

Der Gang zum Arzt ist jedoch häufig mit viel Aufwand verbunden. Da ist einmal die Suche nach einem Termin. Gerade bei Fachärzten sind Termine oder erst in einer fernen Zukunft möglich. Aber auch beim Hausarzt wird es immer schwieriger. Teilweise erfolgt keine Terminvergabe mehr. Patienten setzen sich in das Wartezimmer und nehmen lange Wartezeiten in Kauf.

Für ein Rezept ist dies oft viel Aufwand. Dazu kommt, dass bei einigen Erkrankungen der Gang zum Arzt auch eine echte Überwindung darstellt. Gerade Geschlechtskrankheiten oder Probleme mit der Erektion sind Themen, die nur ungern vor anderen Menschen angesprochen werden. 

Hier wäre es praktisch, online einen Ansprechpartner zu haben. In Deutschland sind Ferndiagnosen und Online-Konsultationen nur sehr selten und unter strengen Auflagen möglich. Anders sieht es im EU-Ausland aus. Gerad ein den Niederlanden und in Großbritannien gehört die Online-Arztpraxis zu den festen Institutionen.

Hierbei handelt es sich um eine Plattform, über die Patienten und Ärzte zusammengebracht werden. Durch die Angliederung oder die Zusammenarbeit mit Online-Apotheken, kann zudem ein schneller Versand der Medikamente gewährleistet werden. 

Auch Bürger aus Deutschland haben das Recht, sich in einer Online-Arztpraxis behandeln zu lassen, die ihren Sitz im EU-Ausland hat. Daher besteht die Option, sich auf diesem Weg schnell und einfach ein Rezept zu holen und dieses auch gleich einzulösen. 

Für Patienten ist dieser Weg der Konsultation zeitsparend, Ärzte vor Ort werden zudem entlastet. Dadurch kann sich die Belastung in den Wartezimmern reduzieren.

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Was ist eine Online-Rezeptausstellung?

Von einer Online-Rezeptausstellung wird dann gesprochen, wenn der Patient nicht den direkten Weg zum Arzt sucht, sondern mit diesem über Internet in Kontakt tritt und um ein Rezept bittet.

Für die Kommunikation gibt es dabei verschiedene Wege. Unter bestimmten Auflagen kann eine Online-Rezeptausstellung in Deutschland telefonisch oder auch per Mail in Auftrag gegeben werden, wenn der Arzt und der Patient sich bereits kennen und der Arzt den Patienten schon untersucht hat. 

In anderen EU-Ländern, wie den Niederlanden oder auch in Großbritannien, ist die Telemedizin schon einen ganzen Schritt weiter. Hier kann die Online-Rezeptausstellung relativ einfach erfolgen.

Der Arzt muss allerdings auch in diesem Fall prüfen, ob das ausgewählte Medikament für den Patienten geeignet ist. Daher wird eine Anamnese durchgeführt. Nach dieser Online-Konsultation wird dann eine Online-Rezeptausstellung ausgeführt.

Vorteile des Online-Rezepts im Überblick

Doch wie lohnenswert ist es eigentlich, sich ein Online-Rezept zu holen und wo liegen die Vorteile? Viele Patienten wissen gar nicht, dass sie diese Option haben. Tatsächlich ist die Telemedizin nicht dazu gedacht, gar nicht mehr zu einem Arzt zu gehen.

Sie ersetzt keine Untersuchung vor Ort und auch keine Prüfung der Laborwerte. Dennoch gibt es einige Vorteile, die dafür sprechen, zumindest manchmal ein Online-Rezept in Anspruch zu nehmen.

Wie funktioniert eine Online-Konsultation?

Bevor in einer Online-Klinik ein Rezept ausgestellt wird, ist erst einmal die Konsultation des Arztes notwendig. Die Fernärzte sind dazu angehalten, nach strengen Vorgaben zu prüfen, ob das Medikament zum Patienten passt. Dafür wird eine Anamnese durchgeführt. Diese wird ein wenig anders durchgeführt, als es direkt beim Arzt vor Ort der Fall ist.

Bei einer Konsultation vor Ort berichtet der Patient von seinen Beschwerden und der Arzt wählt dann ein passendes Medikament aus. In der Fernklinik wählt der Patient aus, welches Medikament er gerne in Anspruch nehmen möchte. Anschließend erfolgt die Anamnese.

Dafür wird mit einem Fragebogen gearbeitet. Es handelt sich um einen medizinischen Fragebogen. Dieser enthält alle relevanten Fragen, die auch ein Arzt seinem Patienten stellen würde. Der Patient beantwortet dabei Fragen zu den folgenden Aspekten:

Anhand der Antworten auf dem Fragebogen erfährt der Arzt mehr über den Patienten. Für ihn ist wichtig zu wissen, ob der Patient das richtige Medikament ausgewählt hat, ob es mögliche Gegenanzeigen gibt oder ob es zu Wechselwirkungen mit anderen Präparaten kommen kann.

Sind Online-Rezepte legal in Deutschland?

In Deutschland ist die Basis für den Beruf des Arztes das Standesrecht. Das Berufsrecht enthält unter anderem auch Entscheidungen darüber, wie es mit einer Fernbehandlung in Deutschland aussieht. Sowohl die Körperschaften des öffentlichen Rechts als auch die Ärztekammern können über diese Thematik entscheiden.

Die Fernbehandlung ist die Grundlage dafür, dass ein Online-Rezept ausgestellt werden kann. Die Rezeptpflicht wurde entwickelt, um sicherzustellen, dass der Patient eine sachgerechte Behandlung erhält. Dafür ist es aber notwendig, dass der Patient eine Behandlung bekommt. Bei einer Fernbehandlung ist die körperliche und persönliche Untersuchung nicht gegeben.

In Deutschland ist es bisher einem Arzt nicht erlaubt, einen Patienten mit Fernbehandlung zu diagnostizieren, wenn er diesen bisher noch nicht persönlich untersucht hat. Das Angebot einer Online-Konsultation darf nur in seltenen Fällen Patienten des Arztes angeboten werden.

Unser Tipp für Sie!

Das Online Rezept bietet hier eine sichere und diskrete Alternative. Sie können Behandlungen für Infektionen (Grippe, Blasenentzündung, STIs), chronische Erkrankungen (Asthma, COPD, Diabetes), akute Krankheiten (Migräne, Insomnie, Sodbrennen) und Medikamente für Lifestyleprobleme online bestellen.

Einfach den medizinischen Fragebogen ausfüllen und der Arzt erledigt den Rest. Nach Rezeptausstellung wird das Grippemedikament an Eure Wunschadresse versendet.

Hier geht’s zum Online Rezept.

Empfehlung von erkältung-loswerden.com
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Wo und wie kann ich mein Online-Rezept bekommen?

Es ist legal, sich ein Online-Rezept in einer Online-Klinik zu holen, die ihren Sitz im EU-Ausland hat. Die Apotheken selbst dürfen keine Rezepte ausstellen. Meist arbeiten die Apotheken mit einer Online-Klinik zusammen. Hier sind geprüfte Ärzte, die eine Anamnese durchführen und dann das Rezept ausstellen.

Es ist rechtlich möglich, auf diese Weise ein Rezept für ein rezeptpflichtiges Medikament zu erhalten. Grundsätzlich kann hier für jedes rezeptpflichtige Medikament dieses auch ausgegeben werden. 

Dabei ist jedoch zu beachten, dass es bei der Fernmedizin einige Grenzen gibt. Wenn eine Online-Sprechstunde in Anspruch genommen wird, kann der Arzt nur begrenzt eine Diagnose stellen. Zu groß ist die Gefahr, dass die Diagnose nicht korrekt ist. Daher werden ausschließlich die Erkrankungen behandelt, die generell über eine Ferndiagnose erkannt werden können.

Um das Online-Rezept zu erhalten, muss erst einmal eine Anfrage gestellt werden. Der Patient wählt bereits das Medikament aus, für das er gerne ein Rezept in Anspruch nehmen möchte. Der Arzt wird dann einen Fragebogen versenden, der zu beantworten ist.

Entscheidet sich der Mediziner, dass er ein Rezept ausstellt, wird dieses in der Regel nicht direkt an den Patienten gesendet, sondern gleich an eine Online-Apotheke weitergeleitet. So ist gewährleistet, dass es schnell eingelöst werden kann.

Welche Behandlungen kann ich mit Online-Rezept bestellen?

Wie bereits kurz erwähnt, ist es nicht möglich, für jede Erkrankung eine Online-Konsultation in Anspruch zu nehmen. Sobald bei einer möglichen Erkrankung eine persönliche Untersuchung durchgeführt werden muss, wird der Arzt die Anfrage ablehnen.

In den letzten Jahren wurden die Optionen jedoch immer mehr erweitert. Es gibt inzwischen eine Vielzahl an Krankheitsbildern, für die ein Online-Rezept beantragt werden kann. Dazu gehören vor allem:

Je nach vorliegender Erkrankung werden über eine Online-Klinik verschiedene Medikamente angeboten. Der Patient wählt ein passendes Medikament aus und stellt eine Anfrage für ein Online-Rezept. Möglicherweise wird der Arzt auch ein alternatives Medikament vorschlagen.

Kann der Online-Arzt mein Rezept ablehnen?

Es besteht die Möglichkeit, dass der Arzt nach der Konsultation und Anamnese entscheidet, kein Rezept auszustellen. Dies kann unterschiedliche Gründe haben:

Der Patient wird darüber informiert, wenn der Arzt sich entschieden hat, das Rezept nicht auszustellen. In dem Fall bekommt er eine medizinische Erklärung. Zudem wird normalerweise die Empfehlung ausgesprochen, direkt vor Ort einen Arzt aufzusuchen.

Seriöse Online-Arztpraxen erkennen

Das Geschäft mit dem Online-Rezept ist inzwischen breit aufgestellt. Es ist gar nicht so einfach, hier einen seriösen Anbieter zu finden. Es gibt jedoch einige Anzeichen, die ein klarer Hinweis auf eine seriöse Praxis sind. Die folgenden Punkte sind relevant:

Quellen

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  1. Anja Schlicht: Ärztliche Behandlung aus der Ferne: Deutschland verpasst große Chance. (Interview mit David Meinertz von der Online-Arztpraxis DrEd) In: finanzen.de, abgerufen am 17. November 2020.
  2. Sebastian Balzter: Der heiße Draht zum Hausarzt. In: faz.net, abgerufen 17. November 2020.
  3. Prof. Dr. Ulrich M. Gassner: Verbot von Online-Verschreibungen von Medikamenten: Pati­en­ten­au­to­nomie unter Dau­er­feuer. In: Legal Tribune Online. URL: lto.de, abgerufen am 17. November 2020.
  4. E-Health-Gesetz. In: Bundesministerium für Gesundheit. URL: bundesgesundheitsministerium.de, abgerufen am 17. November 2020.
  5. Rainer Woratschka: Fernbehandlungsverbot: Wie Telemedizin künftig zum Einsatz kommen könnte. In: Tagesspiegel Online. URL: tagesspiegel.de, abgerufen am 17. November 2020.
  6. Krüger-Brand, Heike E.: Telemedizin: Hinweise zur Fernbehandlung. In: Deutsches Ärzteblatt, Aktuelles aus der Gesundheitspolitik, neueste Studien aus der medizinischen Forschung, Nachrichten aus der ärztlichen Berufspolitik und den Hochschulen. Dtsch Arztebl 2016; 113(1-2): A-8 / B-8 / C-8. URL: aerzteblatt.de, abgerufen am 17. November 2020.