Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) im Überblick

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) kann akute sowie chronische Formen annehmen und aus unterschiedlichen Ursachen heraus resultieren. Für die Erkrankung typische Symptome weisen auf eine Nasennebenhöhlenentzündung hin. Es kommen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten in Betracht, die sich über Nasensprays bis zu einer Antibiotika-Therapie erstrecken.

Was ist Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)?

Bei den Nasennebenhöhlen handelt es sich um Hohlräume, die sich aus unterschiedlichen luftgefüllten Gängen im Schädel zusammensetzen. Als Hauptbegriff umfassen die Nasennebenhöhlen die Stirn-, Kiefer-, Siebbein- sowie die Keilbeinhöhlen.

Ausgelegt sind diese Nasennebenhöhlen mit einer Schleimhaut. Hier kommt es zu einer Bildung von Nasensekret. Dieses besitzt die Aufgabe, eingeatmeten Schmutz aufzufangen, wie beispielsweise Staub. Bei Krankheitserregern, wie Bakterien und Viren, wird durch das Nasensekret der Nasennebenhöhlen-Schleimhaut eine Isolierung dieser versucht, um eine Verbreitung zu verhindern oder so gering wie möglich zu halten.

Das Sekret wird im Anschluss zum Rachen geleitet und dort verschluckt. Dies geschieht über sogenannte Flimmerhärchen, welche sich in Richtung des Rachens bewegen. Auf diese Weise wird das mit “Schmutz” besetzte Sekret automatisch abtransportiert. In vielen Fällen findet das Sekret den Ausgang zusätzlich über die Nase nach außen.

Bei einer Sinusitis liegt eine Entzündung der Schleimhautzellen in einer oder mehreren Nasennebenhöhlen vor. Dadurch entsteht eine Vermehrung des Sekrets und die Schleimhäute schwellen an. Die Transportwege werden enger und undurchlässiger. Das Belüftungssystem wird eingeschränkt und der Sekretfluss am Abließen gehindert, sodass sich ein Sekretstau bildet. Die Nasennebenhöhlen verstopfen und bieten in dem Zustand optimale Bedingungen für Krankheitserreger, welche akute Nasennebenhöhlenentzündungen hervorrufen können.

Chronische und akute Nasennebenhöhlenentzündung im Vergleich

Eine Sinusitis kann in akuter und chronischer Form auftreten. Die Unterschiede zeigen sich vor allem in der Krankheitsdauer sowie der Beschwerdestärken:

  • Krankheitsdauer bei akuter Sinusitis circa zwei Wochen, maximal vier Wochen
  • Krankheitsdauer bei chronischer Sinusitis: mindestens zwölf Wochen
  • Akute Beschwerden: meist nur kurzfristig starke Symptomatik
  • Chronische Beschwerden: meist weniger starke Beschwerden über einen längeren Zeitraum

Die Schwere der Erkrankung zeigt sich in beiden Fällen häufig leicht zu Beginn und nimmt dann im Verlauf stark zu. Bei der akuten Sinusitis kann sich dieser über einige Tage hinziehen. Diese klingt in meistens nach fünf bis sieben Tagen langsam ab. Liegt eine besondere Schwere der Erkrankung vor, kann sich diese zwar bis zu vier Wochen ausdehnen, aber in den meisten Fällen bestehen nur noch leichte Beschwerden, bis die Erkrankung vollständig abgeheilt ist.

Bei einer chronischen Sinusitis zieht sich ein Beschwerdebild über einen deutlich längeren Zeitraum, in dem kaum eine Besserung eintritt. Wenngleich sich die Symptome überwiegend in gleicher Art wie bei der akuten Form bilden, so äußern sich diese in der Regel meist nicht mit einem Schub, wie es bei akuter Sinusitis häufig der Fall ist.

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Ursachen einer Nasennebenhöhlenentzündung

Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung können verschiedene Ursachen eine Rolle spielen. Akute und chronische Sinusitis resultieren überwiegend auf unterschiedlichen Ursachen, wenngleich aus jeder akuten Nasennebenhöhlenentzündung ein chronischer Zustand entstehen kann. Das kommt in der Regel vor, wenn eine akute Sinusitis nicht beziehungsweise erfolglos behandelt wird und sich die Krankheitsdauer weit hinauszögert.

Des Weiteren kann sich ein chronischer Zustand ergeben, wenn zahlreiche akute Nasennebenhöhlenentzündungen kurz hintereinander erfolgen. Hier sprechen Mediziner von einem akuten rezidivierenden Verlauf, wenn Patienten mindestens viermal im Jahr an dieser Erkrankung leiden und es zwischen den Akutphasen immer wieder zu einem Abklingen der Sinusitis kommt.

Mögliche Ursachen für die akute Sinusitis finden sich im Folgenden:

Erkältung und Grippe

In den meisten Akutfällen entwickelt sich eine Sinusitis in Folge einer Erkältung oder als Superinfektion einer Grippe (Influenza) durch Bakterien beziehungsweise Viren.

Bei der Erkältung verbreiten sich die Bakterien, die sich vor allem in den oberen Atemwegen festsetzen. Je schwerer sich die Erkältung zeigt, desto höher ist das Risiko, dass die Bakterien die Nasenschleimhaut angreifen und daraus eine Entzündung resultiert. Zu finden sind sie vorwiegend auf dem Grund der Nasenschleimhautentzündung (Rhinitis). Pneumokokken, Hämophilus influenzae, Staphylokokken und Streptokokken verursachen die Sinusitis für gewöhnlich.

Bei einer Grippe agiert der Influenza-Virus. Dieser ist der mit den Rhino- und Parafluenzaviren der häufigste Auslöser einer Sinusitis. Die Grippeviren zeigen sich aggressiver als die Bakterien bei einer Erkältung, sodass es hier eher zu einer Entzündung in den Nasenschleimhäuten kommt.

Aufbau eines Influenzavirus

Zudem ist diese Erkrankung überwiegend auf eine Superinfektion zurückzuführen, weil durch den Grippenvirenbefall das Immunsystem schwächt und damit der Weg für weitere Virenübertragungen frei gemacht wird.

Mediziner gehen davon aus, dass jede Erkältung und Grippe von einer Entzündung der Nasennebenhöhlen begleitet wird. Ausschlaggebend ist hierbei neben der Art des Krankheitserregers, vor allem das Immunsystem, inwieweit und wie schnell der Körper Bakterien und Viren bekämpft, sodass es in vielen Fällen zu keiner typischen Symptomatik einer Sinusitis kommt und sie deshalb nicht unbedingt wahrgenommen wird.

Heuschnupfen

Bei einem Heuschnupfen kann bei länger anhaltender Symptomatik und umfangreichem Niesen in Verbindung mit Schnupfen und verstopfter Nase, eine Reizung der Nasennebenhöhlen-Schleimhaut entstehen, aus der sich eine Entzündung entwickeln kann.

Zudem schwellen je nach Schwere der Allergie, die Schleimhäute an und eine vermehrte Sekretproduktion erfolgt, durch die eine Nasenschleimhautentzündung ausgelöst werden kann. Nicht selten führt ein starker Heuschnupfen, der lange und/oder oft im Jahr vorkommt, zu einem chronischen Krankheitsbild.

Probleme des Oberkiefers

Entzündet im Oberkiefer sich eine Zahnwurzel, bildet sich ein Wurzelgranulom oder eine Fistel ist in der oberen Kieferhöhle gewachsen, so ist dies in der Regel immer mit einer bakteriellen Infektion verbunden. Im Oberkiefer führt die Kieferhöhle in den Schädel hoch. Bakterien im Oberkiefer können durch diese gelangen und sich dort sowie schlimmstenfalls in den anderen Nasennebenhöhlen ansiedeln.

Verletzungen am Zahnfleisch erhöhen das Risiko des Eindringens von Bakterien in den Oberkiefer ebenso, wie eine offene Wunde nach einer Extraktion (Zahnentfernung).

Neben einer “verschleppten” Nasennebenhöhlenentzündung können ebenfalls folgende Gründe ursächlich für eine chronische Sinusitis sein:

Belüftungsverschluss

In manchen Fällen sind Nasenscheidenwände suboptimal geformt, sodass es zu Engpässen bei der Nasenatmung und einer verminderten Belüftung in den Nasennebenhöhlen kommt. Diesen Zustand können unter anderem auch Wucherungen der Schleimhaut, wie zum Beispiel Polypen oder ein Tumor, hervorrufen.

Durch ein dauerhaftes Belüftungsproblem werden immer wieder Entzündungen in der Schleimhaut ausgelöst und eine Abheilung ist erschwert. Abhilfe kann erst geschaffen werden, wenn die Ursache behoben wird. Das heißt, die chronische Erkrankung kann erst behoben werden, wenn eine verkrümmte Nasenscheidewand gerichtet ist und/oder Gewebe, das die Belüftung blockiert, entfernt wurde.

Abgeschwächtes Immunsystem

Liegen bestimmte Krankheiten vor, die das Immunsystem fordern, wird dieses geschwächt. Dies löst eine allgemein größere Anfälligkeit für andere Krankheiten aus vereinfacht die Ansteckung von Bakterien und Viren.

Beobachtet wurde vor allem ein erhöhtes Risiko von chronischer Nasennebenhöhlenentzündung bei Patienten, die an Asthma und der Lungenerkrankung COPD (englische Abkürzung für Chronic obstructive pulmonary disease) leiden.  Aber ebenso bei HIV- beziehungsweise AIDS-Patienten kann eine zuvor akute Sinusitis chronisch werden.

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Symptome & Verlauf

Grundsätzlich sind die möglichen Symptome abhängig von den Nasennebenhöhlen, die betroffen sind. So können sich zum Beispiel Kopfschmerzen bei einer Stirnhöhlenentzündung auftreten und Schmerzen im Zahnoberkiefer, wenn sich die Kieferhöhlen entzündet haben.

Aber zusammengefasst sind folgende Beschwerden typisch für eine Sinusitis:

  • Verstopfte Nase
  • Nasenfluss von teils riechendem, grünlich gelbem Nasensekret (bei Viren und Bakterien)
  • Ablauf von vermehrtem Sekret durch den Rachen
  • Verminderter Geruchs- und Geschmackssinn
  • Je nach Lokalisation Schmerzen am Kopf, den Wangen, den Augen und den Zähnen
  • Mitunter Abgeschlagenheit, vor allem, je länger die Krankheit andauert
  • Schwindel vor allem bei schnellen Kopfbewegungen
  • Allgemeines Krankheitsgefühl
  • Je nach Schwere der Erkrankung und Empfindlichkeit kann Fieber auftreten
  • Begleitend können Anzeichen einer Grippe auftreten, wie Gliederschmerzen und Husten

Ein besonders auffälliges Syndrom, das auf eine Nasennebenhöhlenentzündung hinweisen kann, ist ein deutlich spürbarer Druck im Kopf beim Husten, Niesen oder Neigen. Dieser kann sich bis in den Hinterkopf ziehen, beschränkt sich oftmals aber auf nur eine Kopfhälfte.

Verlauf einer Nasennebenhöhlenentzündung

Meist geht vor den ersten Symptomen eine Erkrankung voraus, wie zum Beispiel eine Erkältung. Hierbei stehen anfangs typische Beschwerden einer Erkältung oder Grippe im Vordergrund, wobei sich in der Regel bereits vermehrt Sekret in den Nasennebenhöhlen bildet. Patienten nehmen dies als Schnupfen wahr und haben gegebenenfalls eine verstopfte Nase.

Mit dem Abklingen der Erkältung, verbessert sich der Gesundheitszustand zuerst, bevor dann die Symptome einer Sinusitis deutlich zu spüren sind. Bei einer Grippe kann dies von einer Symptomatik direkt in die andere überlaufen, ohne dass eine Besserung der grippalen Symptome abklingen. Dies geschieht oftmals erst, wenn die Sinusitis bereits aktiv ist.

Im weiteren Verlauf verschlimmern sich die Beschwerden, bis sie nach circa nach zwei bis vier Tagen ihren Höhepunkt erreicht haben, sofern dem nicht mit entsprechenden Medikamenten/Behandlungen entgegengewirkt wurde. Der Höhepunkt kann je nach Schwere der Erkrankung und Behandlungseffizienz, länger anhalten. Bei einer akuten Erkrankungsform beginnt sich der Gesundheitszustand nach einer Woche langsam wieder zu verbessern und die Symptome nehmen ab.

Normalerweise hält eine Sinusitis über einen Zeitraum von maximal zwei Wochen an. Unter bestimmten Umständen kann sich die Krankheitsdauer verlängern, zum Beispiel, wenn ein Übergang zu einer chronischen Sinusitis entsteht und vor allem, wenn sich Komplikationen ergeben. Eine normale Sinusitis sollte spätestens nach acht Wochen abgeklungen sein. Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung hält dauerhaft an und bietet maximal kurze Phasen der Beschwerdefreiheit.

Komplikationen im weiteren Verlauf

Während einer Nasennebenhöhlenentzündung kann es zu sogenannten Komplikationen kommen. Darunter ist eine Folgeerkrankung zu verstehen, die sich aufgrund der Sinusitis entwickelt hat.

Dazu zählen zum Beispiel Entzündungen, die sich auf die Augenhöhlen, die Hirnhaut sowie auf das Gehirn ausweiten und dort für zusätzliche Erkrankungen sorgen. Vielfach wird das Mittelohr in Mitleidenschaft gezogen und eine Entzündung bildet sich dort. Von einer Mittelohrentzündung, die als Folge einer Sinusitis entstanden ist, sind vor allem Kinder betroffen.

Diagnostik

In der Regel suchen betroffene Patienten einen Arzt erst dann auf, wenn sich deutliche Beschwerden gebildet haben. Anhand der Symptomatik kann der Hausarzt oder Facharzt für Hals, Nase, Ohren, bereits einen Verdacht stellen.

Lokale Untersuchung

Im weiteren Untersuchungsverlauf können durch eine spezielle Klopftechnik im Bereich der Nasennebenhöhlen, Schmerzen den Verdacht einer Sinusitis bestärken. Treten diese zudem bei Vorbeugen des Oberkörpers auf, deutet dies ebenfalls auf eine Sinusitis hin.

Labortechnische Untersuchung

Oftmals werden Blutuntersuchungen angeordnet. Hier werden unter anderem die Entzündungsparameter über eine Blutspiegelsenkung sowie den Blutwert CRP untersucht. Der CRP-Wert gibt zudem Aufschluss über die vorliegende Entzündungsstärke.

Liegt eine Immunschwäche vor, wird meist Nasensekret entnommen und zur Untersuchung einem Medizinlabor übergeben. Hier wird der Krankheitserreger ermittelt, damit zügig eine gezielte und effektive Behandlung eingeleitet werden kann und sich das Krankheitsbild nicht weiter verschlimmert.

Endoskopie

Um eine chronische Sinusitis zu diagnostizieren, bedienen sich die Ärzte vielfach einer Nasenspiegelung (Endoskopie). Dabei wird ein dünner Schlauch durch die Nase geführt, an dessen Ende sich eine kleine Kamera befindet.

Durch diese ist auf einem externen Monitor der Zustand der Nasen- und Nasennebenschleimhäute sowie eventuelle Gewebeveränderungen oder Nasenscheidenwandverkrümmungen erkennbar, die den Sektretabfluss behindern.

Allergietests

Überwiegend wird bei immer wiederkehrender Sinusitis, ein Allergietest vorgenommen, um festzustellen, ob ein beispielsweise Heuschnupfen oder eine Stauballergie zu dauernden Entzündungen der Nasennebenhöhlenschleimhaut führen.

Radiologische Untersuchungen

In schweren Krankheitsfällen sowie bei unklarer Symptomatik greifen Ärzte vielfach zur radiologischen Diagnostikmitteln. Dabei kommen entweder das CT, kurz für Computertomographie, das MRT (Magnetresonanzthomographie), Ultraschall oder die normale Röntgenuntersuchung zum Einsatz.

Auf den Aufnahmen zeigt sich das Ausmaß von Sekretbildungen sowie die genaue Position. Diese Untersuchungen werden insbesondere vor geplanten Operationen durchgeführt, um beurteilen zu können, ob eine künstliche Beatmung problemlos erfolgen kann.

Medikamente gegen Sinusitis

Prinzipiell sollten bei akuter sowie bei chronischer Sinusitis Medikamente eingenommen werden, die störende oder schmerzhafte Symptome lindern. Zur gezielten Behandlung der Erkrankung kommt es bei der Medikamentenwahl auf die Ursache an, die bekämpft werden sollte, um den Heilungsprozess herbeizuführen.

Entzündungshemmende und schleimlösende Medikamente

Entzündungshemmende und schleimlösende Arzneimittel verbessern das Krankheitsbild, begünstigen den Sekretabfluss und beschleunigen den Heilungsprozess. Hier kann zum Beispiel SOLEDUM 100 von Klosterfrau Melissengeist unterstützend zu anderen Medikamenten eingenommen werden. Nebenwirkungen wie Magen- und Darmprobleme mit Erbrechen und/oder Durchfall können durch die Einnahme eintreten.

Antibiotika

Bei einer bakteriellen Infektion sorgen Antibiotika für das Absterben der Bakterien und führen dementsprechend den Genesungsprozess herbei. Ihre Wirkung sorgt für eine Hemmung des Bakterienzellwandaufbaus. AMOXICILLIN Ratiopharm 1000 mg Filmtabletten wird vielfach bei Sinusitis verabreicht. Mögliche Nebenwirkungen können sein:

  • Magen-Darm-Störungen mit Blähungen, Übelkeit, Erbrechen und/oder Durchfall
  • Geschmacksstörungen
  • Mundschleimhautentzündung
  • Bauchschmerzen
  • Hautreaktionen wie Juckreiz oder Hautrötungen

Nasensprays

Nasensprays mit abschwellenden Eigenschaften erleichtern das Atmen und führen zu einer Optimierung der Belüftung in den Nasennebenhöhlen. Ein effektiv wirkender Arzneistoff ist zum Beispiel Xylometazolin, wie er in OLYNTH 0,1% Nasenspray enthalten ist. Nebenwirkungen können wie folgt auftreten:

  • Trockenheit der Nasenschleimhaut
  • Vermehrtes Niesen
  • Brennen der Nasenschleimhaut
  • Verstärkte Schleimhautdurchblutung
  • Reaktionen aufgrund einer Überempfindlichkeit, wie Juckreiz oder Hautausschlag
  • Herzklopfen und Herzrasen
  • Krampfanfälle

Schmerzmittel

Gegen Kopf- und Gliederschmerzen können Schmerzmittel wie Paracetamol eingenommen werden. Paracetamol wirkt auf das Schmerzzentrum und zusätzlich fiebersenkend.

Es ist im Gegensatz zu manch anderem Schmerzmittel sehr gut verträglich, weshalb es auch für Kinder geeignet ist. Nebenwirkungen treten in der Regel nur auf, wenn eine Überdosierung vorliegt. Bei den möglichen Nebenwirkungen kann es sich handeln um

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Unterleibsschmerzen
  • Appetitlosigkeit
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Wann mit Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) zum Arzt?

Grundsätzlich sollte ein Arztbesuch erfolgen, wenn sich die Symptome nach drei oder vier Tagen weiter verschlimmern. Ist nach spätestens eine Sinusitis nicht abgeklungen, sollte ebenfalls der Arzt aufgesucht werden.

Wird die Nasennebenhöhlenentzündung von hohem Fieber begleitet, das länger als drei Tage anhält, ist ebenso in diesem Fall eine medizinische Vorstellung beim Hausarzt oder H-N-O Facharzt ratsam.

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Quellen:

  1. Diagnose und Therapie der Sinusitis und Polyposis nasi. Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI). URL: www.dgaki.de, zuletzt abgerufen am 22. Mai 2018.
  2. Dr. med. Siegfried Küber: Die Behandlung der chronischen Sinusitis. Gute Therapiechancen mit SANUM-Präparaten. Veröffentlicht in SANUM-Post Nr. 22/1993, Seite 14-15. URL: semmelweis.de
  3. Apothekerin Dr. Martina Melzer: Paracetamol: Das Wichtigste zu Wirkung und Nebenwirkungen. Apotheken Umschau – Gesundheits-Tipps und Infos zu Medizin, Krankheiten, Therapien, Laborwerten und Medikamenten. Plus Apotheken-, Notdienst- und Arztsuche. Veröffentlicht am 31.01.2017. URL: apotheken-umschau.de, zuletzt abgerufen am 22. Mai 2018.
  4. Gelfand, Jonathan L.: Help for Sinus Pain and Pressure. Archived from the original on 24 September 2011. URL: www.webmd.com, zuletzt abgerufen am 15. Mai 2018.
  5. Sinusitis. Written by familydoctor.org editorial staff. American Academy of family Physicians. URL: uhs.nd.edu, zuletzt abgerufen am 22. Mai 2018.
  6. Leitlinie „Rhinosinusitis“ der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Online publiziert: 7. September 2007. URL: dgaki.de, zuletzt abgerufen am 22. Mai 2018.