Grippostad® C Hartkapseln zur Behandlung von Erkältung und Grippe​

Grippostad gegen Grippe und Erkältung

Grippostad® C lindert verschiedene Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Weiterhin kommt dem Kombinationspräparat aus vier aktiven Wirkstoffen eine fiebersenkende und abwehrstärkende Wirkung zu.

Definition

Grippostad® C ist ein kombiniertes Arzneimittel, das bei der Behandlung von Grippe (Influenza) und Erkältung zum Einsatz kommt. Es handelt sich um ein Präparat mit der Wirkstoffkombination aus Paracetamol, Coffein, Vitamin C und das antiallergische Chlorphenamin.

Die reguläre Packungsgröße besteht aus 24 Hartkapseln. In dieser Größe ist das Medikament online ab 4,34 Euro erhältlich.

Grippostad® C Hartkapseln

Bildquelle: © Stada.de

Anwendungsgebiete

Die Behandlung der typischen Symptome, welche bei einer Grippe oder Erkältung auftreten, erfolgt durch den Wirkstoffkomplex von Grippostad® C.

Zu diesen Symptomen gehören:

  • eine verstopfte Nase
  • Schnupfen
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • ein trockener Reizhusten
  • eine erhöhte Temperatur
  • Fieber (bei einem grippalen Infekt).

Grippostad® C wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend, außerdem stärkt es das Allgemeinbefinden und vertreibt das Krankheitsgefühl.

Wirkungsweise

Die verschiedenen Komponenten sorgen für verschiedene Effekte. Paracetamol blockiert auf das Temperaturregulationszentrum des Hirns wirkende Substanzen, wodurch Fieber gesenkt wird. Weiterhin wirkt es auf Prostaglandinen – das sind Botenstoffe, welche bei der Schmerzentstehung eine Rolle spielen. Daher kommt Paracetamol gegen Schmerzen zum Einsatz.

Coffein kommt eine stimulierende Wirkung zu, während Vitamin C (Ascorbinsäure) die Dauer und Intensität der Erkältungskrankheit verringern kann. Es wirkt positiv auf das Immunsystem ein.

Chlorphenamin ist hingegen ein Wirkstoff aus der Gruppe der Antihistaminika. Es verringert die Wirkung von Histamin; das ist ein körpereigener Wirkstoff, der insbesondere bei Entzündungen ausgeschüttet wird.

Dosierung und Einnahme

Grippostad® C in Hartkapselform wird dreimal täglich eingenommen. Die übliche Dosis beträgt dabei für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren jeweils zwei Kapseln, welche unzerkaut mit etwas Flüssigkeit heruntergeschluckt werden.

Leidet der Patient an einer Leberfunktionsstörung oder Störungen der Nierenfunktion, sollte die Dosis verringert oder die Pause zwischen den Einnahmezeitpunkten nach Rücksprache mit dem Arzt verlängert werden. Gleiches gilt für Patienten, welche an dem angeborenen Gilbert-Syndrom leiden.

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Nebenwirkungen

Infolge der Einnahme des Wirkstoffkomplexes können bei einigen Anwendern unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Grippostad® C führt häufig zu Mundtrockenheit. Gelegentlich treten allergische Reaktionen wie ein Haut- oder Nesselausschlag auf, manchmal gehen diese Symptome mit einem Temperaturanstieg einher. Selten wurde ein Anstieg der Leberwerte beobachtet.

Sehr seltene Nebenwirkungen sind:

  • Verminderung der weißen Blutzellen oder der Anzahl von Blutplättchen
  • Augenkrankheiten (Glaukom) oder Sehstörungen
  • Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Blähungen und Durchfall)
  • Überempfindlichkeitsreaktionen, welche die Atemwege betreffen
  • Appetitsteigerung
  • Probleme beim Wasserlassen
  • Kreislaufversagen durch rapiden Blutdruckabfall.

Bei hoher Dosierung über einen längeren Zeitraum oder einer Überdosierung können Leberschäden, psychotische Reaktionen oder ein veränderter Blutfarbstoff, der zu einem Sauerstoffmangel des Gewebes führt, auftreten.

Weitere Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist, sind:

  • Herzrhythmusstörungen und beschleunigter Herzschlag
  • Müdigkeit und Benommenheit
  • Unruhe, Nervosität und Schlaflosigkeitn
  • schwerer Hautausschlag mit Blasenbildung.

Wechselwirkungen

Jeder der Wirkstoffe von Grippostad® C, mit Ausnahme von Vitamin C, kann zu Wechselwirkungen mit unterschiedlichen, anderen Medikamenten führen. Manchmal wird die Wirkung von Grippostad® C verstärkt oder abgeschwächt, manchmal beeinflusst das Präparat die Wirkung anderer Arzneimittel. In einigen Fällen kommt es außerdem zu gefährlichen Nebenwirkungen.

Wechselwirkungen von Paracetamol

Paracetamol wird verzögert vom Körper aufgenommen, wenn zeitgleich ein Mittel eingenommen wird, das die Verlangsamung der Magenentleerung zur Folge hat (z.B. Propanthelin). Hier tritt unter Umständen die Wirkung von Paracetamol erst später ein. Denselben Effekt löst das Mittel Colestyramin aus, welches gegen Störungen des Fettstoffwechsels eingesetzt wird. Medikamente, welche die Magenentleerung fördern (wie etwa Metoclopramid), sorgen hingegen für einen schnelleren Wirkungsbeginn von Paracetamol.

Wird Paracetamol über einen längeren Zeitraum eingenommen, kann es die Wirkung von Blutverdünnern verstärken. In Kombination mit dem Virusmedikament Zidovudin wird ein Mangel weißer Blutkörperchen möglich, weshalb sie nur nach Rücksprache mit dem Arzt erlaubt ist.

Wirkstoffe wie Phenobarbital (gegen Epilepsie), Rifampicin (Antibiotikum) oder Ketoconazol (Pilzmittel) fördern den Paracetamol-Abbau. Die Kombination von einem dieser Arzneien mit Paracetamol kann zu Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen führen.

Wechselwirkungen von Chlorphenamin

Da das Antihistaminikum müde machen kann, sollten Beruhigungsmittel, Antidepressiva oder Schlafmittel nicht zeitgleich eingenommen werden. Durch die Kombination wird die Müdigkeit verstärkt.

Wechselwirkungen von Coffein

Coffein hebt die dämpfende Wirkung von Schlaf- und Beruhigungsmitteln auf, außerdem kann es die Wirksamkeit verschiedener Allergiemittel negativ beeinflussen. In Kombination mit dem Schilddrüsenhormon Levothyroxin oder verschiedenen Sympathomimetika kommt es bei Coffein zu einem verstärkt beschleunigten Herzschlag.

Weiterhin sollten folgende Medikamente nicht zeitgleich eingenommen werden:

  • Theophyllin gegen Asthma (Coffein verlängert oder verstärkt dessen Wirkung)
  • Kombinationspillen aus Östrogenen und Gestagenen zur Empfängnisverhütung (vermindern den Abbau von Coffein)
  • Antibiotika (Gyrasehemmer; steigern oder vermindern die Wirkung von Coffein)
  • Cimetidin (ein Magenmittel; steigert oder vermindert die Wirkung von Coffein).

Kontraindikationen

Grippostad® C darf von schwangeren und stillenden Frauen nicht eingenommen werden, da die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen können. Weiterhin sind Kinder unter zwölf Jahren von der Anwendung ausgeschlossen.

Personen, die an einer Nieren- oder Leberfunktionsstörung leiden, sollten das Medikament nur unter ärztlicher Aufsicht und in niedriger Dosierung einnehmen. Ab einem bestimmten Schweregrad der Erkrankung wird von der Einnahme abgeraten.

Bei Überempfindlichkeiten gegen Paracetamol, Coffein, Ascorbinsäure oder Chlorphenamin sowie einen der übrigen Bestandteile der Hartkapseln darf Grippostad® C nicht angewendet werden.

Vergleichbare Medikamente

Grippostad® C ist nicht nur in Hartkapselform, sondern auch als Granulat erhältlich. Eine Packung enthält zwölf Beutel. Diese werden in Trinkwasser aufgelöst und anschließend vollständig ausgetrunken. Hier kommen dieselben Wirkstoffe wie in den Hartkapseln zum Einsatz.

Alternativen zu Grippostad® C sind Wick MediNait, Aspirin® Complex und BoxaGrippal®:

  • Wick MediNait wirkt über Nacht und bekämpft typische Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten und Gliederschmerzen. Der aktive Wirkstoff ist ein Komplex aus Dextromethorphan, Doxylamin, Ephedrin und Paracetamol. Dextromethorphan wirkt beruhigend auf den Hustenreiz, Doxylamin und Ephedrin lindern in Kombination Beschwerden der Atemwege und sorgen für ein Abschwellen der Nasenschleimhäute bei verstopfter Nase.
  • Aspirin® Complex ist ebenfalls ein Kombinationspräparat aus Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrin. Die beiden Wirkstoffe lindern Schmerzen, lassen die Nasen- und Nebenhöhlenschleimhäute abschwellen und senken Fieber. Außerdem kommt ihnen eine entzündungshemmende Wirkung zu. Durch Acetylsalicylsäure wird die Bildung verschiedener Substanzen im Körper, die Schmerzen oder Entzündungen fördern, gehemmt. Pseudoephedrin befreit außerdem die Nase sowie die Nasennebenhöhlen.
  • BoxaGrippal® besteht aus Ibuprofen und ebenfalls Pseudoehedrin. Der erste Wirkstoff senkt das Fieber, hemmt die Entzündung im Körper und lindert Kopf- und Gliederschmerzen. Dabei wird Ibuprofen vom Magen in der Regel besser aufgenommen als vergleichbare Wirkstoffe.
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Quellen

  1. GRIPPOSTAD C Hartkapseln: Beipackzettel. In: Apotheken Umschau, Gesundheits-Tipps und Infos zu Medizin, Krankheiten, Therapien, Laborwerten und Medikamenten, aktualisiert am 10.07.2014. URL: www.apotheken-umschau.de, zuletzt abgerufen am 06. April 2018.
  2. WICK MediNait Erkältungssaft: Beipackzettel. In: Apotheken Umschau, Gesundheits-Tipps und Infos zu Medizin, Krankheiten, Therapien, Laborwerten und Medikamenten, aktualisiert am 08.10.2014. URL: www.apotheken-umschau.de, zuletzt abgerufen am 06. April 2018.
  3. Apothekerin Dr. Martina Melzer: Paracetamol: Das Wichtigste zu Wirkung und Nebenwirkungen. In: Apotheken Umschau, Gesundheits-Tipps und Infos zu Medizin, Krankheiten, Therapien, Laborwerten und Medikamenten, aktualisiert am 31.01.2017. URL: www.apotheken-umschau.de, zuletzt abgerufen am 06. April 2018.
  4. Ascorbinsäure. In: Chemie.de. URL: www.chemie.de, zuletzt abgerufen am 06. April 2018.