Sind Antibiotika bei einer Grippe (Influenza) sinnvoll?

Eine Grippe bringt unangenehme Symptome mit sich. Es ist verständlich, dass Betroffene auf eine schnelle Hilfe hoffen. Während Antibiotika bei bakteriellen Erkrankungen jedoch gut helfen kann, sind sie bei der Grippe kein Mittel der Wahl. 

Grippe – virale Erkrankung mit starken Symptomen

Fieber und Gliederschmerzen, Husten und Erkältung – wenn sich eine Grippe (Influenza) zeigt, führt der erste Weg meist zum Arzt. Bei der Grippe handelt es sich um eine Erkrankung, die durch Viren ausgelöst wird.

Die jährliche Grippe-Impfung kann einen Schutz bieten. Die Erkrankung der Atemwege kann sich lebensbedrohlich entwickeln. Dennoch sind Antibiotika keine Hilfe (s. auch Antibiotika bei Erkältung und deren Wirkungsbereich).

Influenza (Grippe)

Gerade in den Wintermonaten steigt die Anzahl der Erkrankten stark an. Influenzaviren sind immer aktiv und verändern auch ihre Struktur. Das macht es schwer, eine Impfung zu finden, die alle Menschen schützen kann. Wer sich mit der Grippe infiziert, ist daher auch nicht immun und kann mehrfach erkranken.

Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch oder auch über Gegenstände, die mit Viren versehen sind. Bei der Übertragung von Mensch zu Mensch gelangen die Viren über Tröpfchen-Infektion in den Rachenraum.

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Ist eine Behandlung mit Antibiotika möglich?

Bei vielen Erkrankungen ist es möglich, mit Antibiotika zu behandeln. Einsetzbar ist es aber nur bei einer bakteriellen Infektion. Grippe wird jedoch durch Influenzaviren ausgelöst. Es kann jedoch sein, dass das geschwächte Immunsystem noch weiter angegriffen wird.

So ist es möglich, dass sich auf eine Grippe noch eine bakterielle Infektion legt. Dies zu erkennen, ist gar nicht so einfach, da bereits die Symptome der Grippe vielseitig sind.

Kommt es zusätzlich zur Grippe noch zu einer bakteriellen Infektion, wird zu einer Superinfektion gesprochen. Da sich eine Superinfektion im Rahmen einer Grippe nur schwer erkennen lässt, ist es wichtig, den Arzt aufzusuchen. Dieser wird auch prüfen, wie der Allgemeinzustand des Patienten ist.

Hat die Einnahme von Antibiotika bei einer Grippe Nachteile?

Einige Patienten gehen davon aus, dass Antibiotika zwar vielleicht nicht helfen, aber auch nicht schaden können. Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Bei Antibiotika handelt es sich um Präparate, die durchaus dem Körper auch schaden können.

Einer der wichtigsten Punkte sind dabei die Resistenzen. Wenn Bakterien häufig mit Antibiotika in Berührung kommen, passen sich diese dem Medikament an. Sie bilden Resistenzen. Leiden Betroffene dann erneut unter einer bakteriellen Infektion, kann es sein, dass die dann verschriebenen Antibiotika nicht mehr helfen.

Auch die Nebenwirkungen bei Antibiotika sind ein wichtiger Punkt. Dazu gehören:

Die Präparate sind nicht in der Lage, gute und schlechte Bakterien zu unterscheiden. Das heißt, sie greifen alle Bakterien im Körper an. In der Darmflora befinden sich zahlreiche gute Bakterien, die für ein Gleichgewicht sorgen. Durch die Einnahme von Antibiotika werden diese teilweise zerstört.

Es kommt zu einem Ungleichgewicht der Darmflora, welches auch das Immunsystem schwächen kann. Der Körper ist dann anfälliger für weitere Infektionen. Übelkeit und Erbrechen schwächen den Körper weiter. Die Einnahme von Antibiotika sollte ausschließlich dann erfolgen, wenn eine bakterielle Infektion nachgewiesen werden kann.

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Die besseren Therapien bei einer Grippe

Eine Behandlung der Grippe mit Antibiotika ist nicht möglich. Das heißt jedoch nicht, dass es für Patienten keine Hilfe gibt. Wenn der Körper mit Influenza-Viren befallen ist, muss er gegen diese selbst vorgehen. Er kann jedoch Unterstützung gut gebrauchen und diese kann nur der Betroffene selbst geben.

Der wichtigste Fokus liegt auf der Ruhe. Damit die Viren bekämpft werden können, braucht der Körper Ruhe und Schlaf. Wer sich unwohl fühlt und bei wem sich Kopf- und Gliederschmerzen zeigen, der sollte möglichst wenig Belastung haben. Meist suchen sich Betroffene diese Entspannung schon von allein. Sie achten darauf, dass sie viel Ruhe bekommen und schlafen. Das ist ein wichtiger Schritt.

Ebenfalls zu beachten sind die folgenden Punkte:

Körper mit Flüssigkeit versorgen

Betroffene, die an einer Grippe erkrankt sind, schwitzen häufig sehr viel. Der Körper verliert Flüssigkeit und muss diese wieder zugeführt bekommen. Dies kann mit Wasser oder auch mit ungesüßtem Tee erfolgen.

Besonders wichtig ist es, die Flüssigkeit in kleinen Schlucken aufzunehmen. Wer gerne Kamillentee oder auch Salbeitee trinkt, der kann das tun. Beide Heilpflanzen können gegen Entzündungen vorgehen und mildern Halsschmerzen.

Mittel gegen Halsschmerzen

Bei einer Grippe zeigen sich häufig Husten und auch Halsschmerzen. Beides ist unangenehm und kann dafür sorgen, dass der Patient nicht genug Flüssigkeit und Nahrung aufnimmt.

Daher ist es gut, Hausmittel gegen Halsschmerzen und Husten zu verwenden und die Symptome auf diese Weise zu lindern (s. auch Halsschmerzen schnell loswerden – diese Tipps helfen & Medikamente zur Behandlung von Husten).

Zu diesen Mitteln gehören beispielsweise das Gurgeln oder auch Tee mit Honig zu trinken. Ebenfalls erlaubt ist es, Kräuterbonbons zu lutschen. Bei einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr wird auch der Hals befeuchtet. Dadurch lässt das Kratzen nach.

Immunsystem unterstützen

Eine Erkrankung mit einer Grippe ist ein starker Angriff auf das Immunsystem. Umso wichtiger ist es, dass dieses möglichst gut gestärkt wird. Das funktioniert auf unterschiedlichen Wegen.

Die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen steht besonders im Fokus. Viele Patienten trinken gerne eine heiße Zitrone und süßen diese mit Honig. Der hohe Gehalt an Vitamin C ist ein positiver Aspekt.

Auch die Aufnahme von Obst und Gemüse ist ein wichtiger Tipp. Frische Luft kann durch das Fenster hereingelassen werden. Spaziergänge sollten erst dann gemacht werden, wenn der Erkrankte sich dazu in der Lage fühlt.

Gibt es Medikamente gegen die Grippe?

Viele Ärzte teilen den Patienten mit, dass bei einer Grippe nur Ruhe und Schlaf helfen. Das ist grundsätzlich auch richtig. Dennoch gibt es einige Medikamente, die zu einer Entlastung führen können (s. auch Medikamente zur Behandlung von Grippe). Diese Medikamente sind beispielsweise:

Fazit: Antibiotika helfen bei Grippe nicht

Bei einer ganz klassischen Influenza bringt es nichts, eine Behandlung mit Antibiotika durchzuführen. Betroffene haben sich mit Influenzaviren infiziert und müssen ihrem Körper nun die Zeit gegeben, gegen die Viren vorgehen zu können.

Unterstützende Medikamente gegen Halsschmerzen und Gliederschmerzen sind jedoch möglich. Auf diese Weise wird der Verlauf der Erkrankung möglicherweise abgemildert.

Quellen

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  1. I. Feuerpfeil, J. López-Pila, R. Schmidt, E. Schneider, R. Szewzyk: Antibiotikaresistente Bakterien und Antibiotika in der Umwelt. In: Bundesgesundheitsblatt. Band 42, Nr. 1, Januar 1999, S. 37–50.
  2. Grit Ackermann (Hrsg.): Antibiotika und Antimykotika, Substanzen – Krankheitsbilder – Erregerspezifische Therapie. Medizinisch-pharmakologisches Kompendium. 4. Auflage. Band 8, Deutscher Apotheker Verlag, 2013, S. 113.
  3. Torsten Kratz, Albert Diefenbacher: Psychopharmakotherapie im Alter. Vermeidung von Arzneimittelinteraktionen und Polypharmazie. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 116, Heft 29 f. (22. Juli) 2019, S. 508–517, S. 512.
  4. Marianne Abele-Horn: Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten. Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, S. 335–337.
  5. Was ist Influenza? Universitätsklinikum Heidelberg URL: klinikum.uni-heidelberg.de, zuletzt abgerufen am 05. April 2018.
  6. Grippe (Influenza) – Informationen. Gemeinschaftspraxis M. Leimbeck und M. Klapsch. URL: hausarzt-braunfels.de, zuletzt abgerufen am 01. April 2018.